Wir brauchen Ihre Hilfe – Abschlussprojekt zu Marianne Buder

Wir brauchen Ihre Mithilfe!

Sehr geehrte Leser*innen unseres Blogs,

heute freuen wir uns darüber, einem sehr interessanten Abschlussprojekt einer unserer Umschulungsklassen aus dem Bereich „Medien- und Informationsdienste“ unter die Arme greifen zu können. Doch eigentlich sind wir gar nicht diejenigen, die dem Projekt zu einem optimalen Abschluss verhelfen können, sondern … Sie. Ja, Sie. Richtig gelesen.

Maximilian Steer, Teilnehmer an unserer Umschulung „Fachangestellte/r für Medien- und Informationsdienste“ und indisoft bitten um Mithilfe beim Zusammentragen von Informationen zu einem Abschlussprojekt mit dem (zugegeben etwas komplizierten) Titel: „Die formale und inhaltliche Erschließung des Nachlasses Marianne Buders mit Hilfe des Verbundkatalogs Kalliope“. Technisch gesehen betreiben wir also Crowdsourcing, wenn Sie so wollen. Das wäre doch eine gute Gelegenheit, einmal bei so etwas mitzumachen, finden Sie nicht?

Natürlich machen unsere Teilnehmer*innen so etwas nicht (nur) aus Spaß, sondern arbeiten an diesem konkreten Projekt im Auftrag des „Arbeitskreis Geschichte des Informationswesens in Deutschland (AKG) der DGI“ (Deutsche Gesellschaft für Information und Wissen e.V.), die sich aktuell mit dem Thema Marianne Buder befasst.

Worum geht es im Projekt?

Da der Fachmann das viel besser erklären kann, als wir es könnten, lassen wir hier Herrn Steer zu Wort kommen:

Die formale und inhaltliche Erschließung des Nachlasses Marianne Buders mit Hilfe des Verbundkatalogs Kalliope im Rahmen des Abschlussprojektes durch den Kurs FA Muid 07/14.

Wie üblich wendet sich erneut ein Fami-Kurs seinem vorgesehenen Abschlussprojekt zu. Der Kurs FA Muid 07/14 hat in diesem Jahr das Glück, den Nachlass Marianne Buders, der sich über 48 Ordner mit der Geschichte der Dokumentation befasst, formal sowie inhaltlich erschließen zu dürfen.

Das Projekt im  Rahmen der indisoft-Weiterbildung wird in Zusammenarbeit mit dem „Arbeitskreis Geschichte des Informationswesens in Deutschland (AKG) der DGI“ und dem Institut für Museumsforschung realisiert. Die Erschließung erfolgt mit Hilfe des Verbundkatalogs Kalliope.

Marianne Buder beschäftigte sich zeitlebens mit dem Thema der Dokumentation. So befasste sich ihre Magisterarbeit mit dem „Verhältnis von Dokumentation und Normung von 1927 bis 1945 in nationaler und internationaler Hinsicht“. Des Weiteren war sie mit anderen Größen der Informationswissenschaft Herausgeberin der 3. und 4. Auflage der „Grundlagen der praktischen Information und Dokumentation“.

Nach einer Ausbildung zu Diplom-Bibliothekarin trat sie 1972 als Studentin der Informations- und Dokumentationswissenschaft an der FU Berlin in die DGD ein, in der sie sich später auch einige Jahre als Vizepräsidentin engagierte und blieb bis zuletzt Mitglied im DGI. Ab 1989 arbeitete sie im RIAS Berlin in der Abteilung Dokumentation und Archive, wo sie auch noch nach der Fusion 1998 zum DeutschlandRadio Berlin weiterhin tätig blieb.

Wir bitten alle, die zusätzliche Informationen zum Leben und Wirken Marianne Buders haben, sich bei uns unter der E-Mail Adresse buderblog@gmail.com zu melden. Vor allem für die Verwirklichung eines geplanten Wikipedia Artikels, aber auch für die Erschließung selbst wären wir für jede Information dankbar.

Natürlich halten wir euch bezüglich des Projektes gern auf dem Laufenden und schauen mit freudiger Erwartung gespannt in die nächsten Wochen.

Maximilian Steer

Wie ist der aktuelle Projektstand?

Das Abschlussprojekt läuft bereits und wird am 27.11.2015 zuende gebracht. Bis dahin suchen die Teilnehmer*innen der Umschulung fleißig weiter nach Informationen zum Thema.

Hier ein Zwischenbericht von Herrn Steer:

Die Hälfte ist geschafft!

Ein kleiner Zwischenbericht zum Abschlussprojekt des Kurses FA Muid 07/14, welches sich mit der Erschließung des Nachlasses Marianne Buders beschäftigt.

22 Ordner in 2 Wochen,  eine Einführung in Kalliope sowie diverse Gespräche mit unseren Auftraggeber liegen bereits hinter uns.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten kommen die Teilnehmer des Kurses FA Muid 07/14 immer besser mit der Datenerfassungsmaske des Verbundkatalogs Kalliope zurecht, die zuerst immer wieder zum Teil größere Unklarheiten mit sich brachte.

An dieser Stelle wollen wir Herrn Müller und Frau Stefanski von der Staatsbibliothek zu Berlin danken, die sich auch nach einem Tag der Einführung immer wieder hilfsbereit und freundlich um unsere Probleme und Sorgen gekümmert haben.

Durch eine glückliche Fügung war es uns möglich Ende letzter Woche den hinterbliebenen Mann Marianne Buders zu besuchen, woraus ein enormer Zuwachs an Informationen und Daten zum Leben Buders  resultierte. Vor allem verfügen wir jetzt endlich über die genauen Geburtsdaten Marianne Buders: 29. April 1947  – 23. Oktober 2009. Damit ist  jetzt auch die fundierte Verwirklichung des Wikipedia-Artikels gesichert.

Darüber hinaus ergab sich nach einem kleinen Gespräch, dass sich noch 20 weitere Ordner im Keller befänden, wofür uns aber aus jetziger Sicht wohl leider keine Zeit mehr zur Erschließung  bleiben wird.

Allerdings werden sie im  gesamtem Nachlass, nach Überführung in das „Informationszentrum für Informationswissenschaft und –praxis (IZ)“ in Potsdam, für weitere wissenschaftliche Arbeiten zu finden seien.

Wir sind weiterhin hochmotiviert und freuen uns darauf, was uns die nächsten 2 Wochen noch für spannende und überraschende Erkenntnisse bringen werden und was der Nachlass ferner für uns bereithält.

Maximilian Steer

Wie können Sie das Projekt unterstützen?

Wie im oberen Text von Herrn Steer beschrieben, bittet der FaMi-Kurs um tatkräftige Mithilfe bei der Informationsrecherche. Sofern Sie zum Thema „Marianne Buder“ etwas beitragen können, senden Sie die  Informationen bitte an folgende Mailadresse: buderblog@gmail.com, die extra für das Projekt eingerichtet wurde.

Wir bedanken uns allerherzlichst für die Aufmerksamkeit und geben Ihnen jetzt Zeit, die eigenen Archive zu durchforsten, sich in Bibliotheken einzugraben oder das Internet auszuquetschen, um das Abschlussprojekt unserer FaMi-Umschulungsklasse zu einem noch erfolgreicheren Abschluss zu bringen.

DANKE!

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