indisoft-Dozentinnenportrait: Diane Dierking

In unserer Reihe der Dozent*inneninterviews stellen wir ihnen heute Diane Dierking näher vor. Sie ist bei uns Dozentin im Bereich Pflege und Expertin für den Umgang mit Demenzerkrankten.

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!


Diane Dierking – Dozentin im Bereich Pflege bei indisoft

Diane Dierking, bei indisoft Dozentin im Bereich PflegeBitte stellen Sie sich in ein paar Sätzen kurz vor!
Ich bin Diane Dierking, 56 Jahre alt und stamme aus Niedersachsen – aus Lauenau, einem kleinen Ort zwischen Hameln und Hannover. Nach meinem Abschluss als Diplom-Kauffrau an der Georg-August-Universität in Göttingen bin ich zur damaligen SCHERING AG nach Berlin gekommen – und geblieben.

Wie lange dozieren Sie schon und wie sind Sie dazu gekommen?
Über das Projektmanagement hat mich der Weg aus der Wirtschaft in die Versorgungsforschung im Bereich Pflege geführt. Als Projektleiterin und Mitinitiatorin habe ich ein bundesweites Modellprojekt zur Versorgung von Menschen mit Demenz geführt und begleitet. Aus der damit verbundenen Vortragstätigkeit auf Tagungen und Kongressen kam es zur Tätigkeit als Dozentin. Manchmal führen eben Umwege zum Ziel.

Wie lange sind Sie schon bei indisoft als Dozent*in tätig?
Bei indisoft bin ich seit April 2016. Also noch nicht lange – aber mit großer Freude.

Was bedeutet für Sie indisoft bzw. das Arbeiten hier, auch im Hinblick auf die Teilnehmer*innen?
Es ist spannend: die Menschen aller Altersgruppen mit unterschiedlichstem Hintergrund und Motivation sind jeden Tag eine Herausforderung. Jeden Teilnehmer und jede Teilnehmerin in seiner/ihrer Individualität wahrzunehmen und zu begleiten, für die Aufgabe zu begeistern und vorzubereiten – das ist wirklich jeden Tag eine neue Aufgabe. In den Händen unserer Teilnehmer liegt einmal das Wohl von Menschen, die darauf angewiesen sind, gut und liebevoll betreut zu werden. Das ist eine starke Motivation.

Welche Bedeutung hat für Sie Bildung im Bereich Gesundheitswesen und im allgemeinen?
Berufsleben werden insgesamt länger, Berufsbiografien verändern sich und verlaufen nicht immer geradlinig. Einmal Bäcker, immer Bäcker – das ist schon lange Geschichte. Darauf müssen sich Angebote zur Weiterbildung ausrichten. Das Gesundheitswesen wird mit der stärker alternden Gesellschaft und den steigenden Ansprüchen an Versorgung dabei einer der dynamischsten Märkte.

Welche aktuellen Trends gibt es in Ihrem Bildungsbereich, die man im Auge behalten sollte?
Unsere Gesellschaft wird insgesamt älter und Menschen werden anders alt. Die neuen „Alten“ brauchen über weite Zeitschienen hinweg ganz andere Angebote, als Menschen, die bereits heute 85 Jahre alt sind.

Wie beurteilen Sie das individuelle Weiterbildungsprogramm von indisoft?
Es ist breit aufgestellt und bietet über die individuelle Schiene eine enorme Flexibilität – ein tolles Angebot, das aber auch Eigeninitiative und Disziplin erfordert.

Welches sind Ihre bekanntesten Projekte, Veröffentlichungen oder Partner, von denen man vielleicht schon einmal etwas gehört hat?
Mit Frau Professor Dr. Ingrid Kollak und ihrem Team von der Alice Salomon Hochschule habe ich als Projektleiterin in dem Projekt „Es war einmal… MÄRCHEN UND DEMENZ“ sehr eng zusammengearbeitet. Sie hat die wissenschaftliche Begleitung verantwortet. Das Presseecho für dieses mehrjährige Projekt war enorm und selbst die Ärztezeitung hat darüber ganzseitig berichtet.

Inzwischen ist der Abschlussbericht auf der Seite Wegweiser Demenz der Bundesregierung veröffentlicht, da das BMFSFJ maßgeblich an der Förderung beteiligt war.

Haben Sie einen Lieblingsplatz in Berlin?
Mein liebster Lehrort ist immer dort, wo mir aufmerksame und neugierige Augenpaare gegenüber oder um mich herum sitzen. Ansonsten sitze ich gerne am Meer – da kommen mir die besten Ideen für Vorträge, Veranstaltungen und das Leben an sich.

Haben Sie ein „Leitmotto“ oder einen typischen Spruch, den Sie oft verwenden?
Ein guter Anfang braucht Begeisterung – ein gutes Ende Disziplin.


Wir bedanken uns für diesen spannenden Einblick in die Lehrtätigkeit von Frau Dierking und wünschen ihr weiterhin viel Spaß beim Unterrichten!

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