indisoft-Dozentenportrait: Sascha Dinse

Und weiter geht es mit einem indisoft-Dozentenportrait.

Diesmal wird uns Sascha Dinse (www.sozialvernetzer.de) ein wenig über sich und seine Arbeit erzählen, er ist bei indisoft Dozent für Social Media Marketing. Was wir in diesem Bereich generell anbieten, können Sie hier nachlesen.

Und los geht’s!

Sascha Dinse – Dozent für Social Media Marketing bei indisoft

Sascha Dinse, bei indisoft Dozent für Social Media Marketing
Sascha Dinse ist bei indisoft Dozent für Social Media Marketing.

Bitte stellen Sie sich in ein paar Sätzen kurz vor!
Ich bin freiberuflicher Dozent und Schriftsteller. Als Lehrbeauftragter unterrichte ich überwiegend Themen aus den Bereichen Social Media- und Online-Marketing, hin und wieder CMS-Grundlagen und ab und an auch etwas HTML und CSS. Neben meiner Dozententätigkeit bin ich Schriftsteller und schreibe Kurzgeschichten aus den Bereichen Horror und Science-fiction, ein Roman ist ebenfalls in Arbeit. Ich lebe und arbeite in Berlin, bin derzeit 36 Jahre alt und habe zuvor einige Jahre in verschiedenen Medienagenturen in Berlin gearbeitet. Irgendwann stellte ich dann fest, dass das Angestelltendasein irgendwie nicht das Richtige für mich ist und habe mich als Freiberufler selbständig gemacht.

Wie lange dozieren Sie schon und wie sind Sie dazu gekommen?
Ich bin seit Mitte 2013 freiberuflicher Dozent in Vollzeit, auch vorher schon habe ich nebenberuflich Lehrveranstaltungen durchgeführt. Durch meine Agenturtätigkeit war ich viel im sozialen Bereich unterwegs, habe Konzepte für Wohlfahrtsverbände und andere Einrichtungen erstellt und dabei festgestellt, dass ein großer Bedarf an Vermittlung von Medienkompetenz besteht. Da mir das anschauliche Erläutern von Zusammenhängen und Strukturen nicht nur Spaß macht, sondern auch liegt, habe ich das kurzerhand zu meinem Hauptberuf gemacht. Für indisoft bin ich seit (#kurzüberlegen) Mitte 2014 tätig, daneben unterrichte ich an weiteren Bildungsträgern, Hochschulen und anderen Einrichtungen.

Was bedeutet für Sie indisoft bzw. das Arbeiten hier?
Ich habe indisoft als innovativen Bildungsträger kennengelernt, der sich nicht mit dem zufrieden gibt, was er bisher erreicht hat, sondern nach vorn schaut. Das schätze ich sehr, denn gerade aus meiner Sicht auf den Bereich Online-Kommunikation ist Stillstand der Tod. Die Kombination aus Vorlesungen vor Ort und/oder mediengestützt, Projekten in Gruppenarbeit und Selbstlernphasen bei indisoft bietet ein hohes Maß an Flexibilität für Dozent*innen und Teilnehmer*innen gleichermaßen.

Welche Bedeutung hat für Sie Bildung im Bereich Social Media und im allgemeinen?
Der Bereich Social Media mit den angrenzenden Bereichen Online-Marketing und SEO ist in meinen Augen einer der spannendsten und gleichzeitig wichtigsten Bereiche der Kommunikation heutzutage. Natürlich sollte Social Media die klassische Kommunikation nicht vollends ersetzen, es vermag sie aber zu erweitern. Medienkompetenz bedeutet für mich nicht nur, mit Geräten wie Tablets und Smartphones oder mit Anwendungen wie Instagram und Vine umgehen zu können, sondern auch zu verstehen, was Social Media mit uns macht. Ein gesunder und reflektierter Umgang damit ist wichtig, sowohl im privaten wie im beruflichen Bereich. Die großartigen Vorteile der weltweiten Vernetzung, die Möglichkeiten, sich in Windeseile mit Menschen weltweit austauschen zu können und quasi jede erdenkliche Information in Sekundenschnelle beschaffen zu können, finde ich gleichsam nützlich und faszinierend. Unternehmen bieten sich völlig neue Möglichkeiten, ihre Zielgruppen anzusprechen, Netzwerke wie youtube lassen gänzlich neue Ertragsmodelle entstehen, wie man nicht nur an den sehr erfolgreichen deutschen youtube-Stars sieht.

Welche aktuellen Trends gibt es in Ihrem Bildungsbereich, die man im Auge behalten sollte?
Ein Trend, der defintiv in der Zukunft den Ton angeben wird, ist die Echtzeit-Kommunikation. Dienste wie Periscope, younow, Twitch und nicht zuletzt youtube und Facebook mit ihren teils neuen Live-Streaming-Angeboten eröffnen den Weg in ein neues Zeitalter des Austauschs. Daneben ist die Veränderung der Nutzungsgewohnheiten in Sozialen Netzwerken ein wichtiger Punkt, den man im Blick behalten muss. Noch ist, zumindest in Deutschland, Facebook das Maß der Dinge für Unternehmen, doch es zeichnet sich ein deutlicher Trend dahingehend ab, dass Instagram, WhatsApp, SnapChat & Co. zukünftig deutlich mehr Einfluss haben werden, als das noch jetzt der Fall ist. Privatsphäre, Datenschutz und Ärgernisse wie die geplante Vorratsdatenspeicherung sind Dauerbrenner, die uns alle angehen, und daher in meinen Kursen immer ein wichtige Rolle spielen.

Wie beurteilen Sie das individuelle Weiterbildungsprogramm von indisoft?
Ähnlich wie in fast allen anderen Bereichen ist Individualisierung die Zukunft. Warum sollte der Bildungsbereich hier eine Ausnahme machen? Ich bin der festen Überzeugung, dass starre Modelle in der Weiterbildung über kurz oder lang aussterben werden. Ich unterstütze indisoft gern dabei, diesen aus meiner Sicht richtigen Weg weiter zu gehen.

Welches sind Ihre bekanntesten Projekte, Veröffentlichungen oder Partner, von denen man vielleicht schon einmal etwas gehört hat?
Über meine Dozententätigkeit blogge ich unter www.sozialvernetzer.de, da finden sich natürlich jede Menge Referenzen. Daneben schreibe ich, wenn ich mal Zeit finde, aber Horror und Science-fiction haben mit meiner Lehrtätigkeit bei indisoft eher wenig zu tun 😛 Wen es dennoch interessiert, der findet hier z.B. ein Interview mit mir. Einige meiner Kurzgeschichten sind in Anthologien veröffentlicht worden, ein paar weitere folgen noch. Mein Schriftstellerblog findet sich unter www.ausfinstremtraum.info.

Aus Dozentensicht war für mich eine bundesweite Vortragsreihe für die gsub GmbH zum Thema „Rechtsextremismus in Sozialen Netzwerken“ im Herbst 2014 besonders interessant, weil ich dort Einblicke in die Präventionsarbeit in diesem Bereich gewinnen konnte.

Ansonsten bin ich natürlich bei Facebook, Twitter, Instagram, Pinterest und an einigen anderen Stellen im Netz2.0 zu finden 🙂 und natürlich ist das längst nicht alles.

Haben Sie einen Lieblingsplatz in Berlin?
Ich finde Berlin an sich insgesamt großartig, doch den Blick von meinem Balkon genieße ich derzeit am meisten. Hier der Bildbeweis, dass der wirklich nicht übel ist.

balkon

Haben Sie ein „Leitmotto“ oder einen typischen Spruch, den Sie oft verwenden?
„Das Pferd springt nur so hoch, wie es muss“ kommt bei mir häufig vor, meist in ironischem Kontext, um auszudrücken, dass irgendwer zu faul ist, etwas zu ändern. Ansonsten natürlich diverse Zitate aus Filmen, Serien oder Games, ich habe quasi zu jeder Situation einen passenden Spruch auf den Lippen.


Vielen Dank an Herrn Dinse für diesen spannenden Einblick. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit!

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