Geschafft – Abschlussprojekt zu Marianne Buder

Der Nachlass von Marianne Buder

Geschafft! Das Abschlussprojekt unserer Umschulungsklasse „Fachangestellte/r für Medien- und Informationsdienste“ zum Nachlass von Marianne Buder wurde fertig gestellt. Gar nicht so einfach, wie unsere Umschüler*innen feststellen mussten, aber hierbei zeigte sich auch, wer hartnäckig ist, kommt zu seinem Ziel. Auch die Mithilfe anderer Social Networker, die von dem Marianne Buder Projekt gelesen hatten, brachte die Umschüler immer noch ein Stück weiter als sie es bis dahin gedacht hatten. Somit konnte ein spannendes Thema komplex aufbereitet und der Nachwelt zur Verfügung gestellt werden.

Gratulation für eure Leistung

indisoft freut sich darüber, dass dieses Projekt so erfolgreich abgeschlossen werden konnte und allen so viel Spaß bereitet hat. Maximilian Steer, einer der Umschüler, fasste in der letzten Woche vor dem Abschluss des Projektes die Situation für alle noch einmal so zusammen:

Ein Abschlussprojekt geht dem Ende entgegen
Nach nun fast 4 Wochen neigt sich das Abschlußprojekt des Kurses FA Muid 07/14 „Die formale und inhaltliche Erschließung des Nachlasses Marianne Buders mit Hilfe des Verbundkataloges Kalliope“ langsam dem Ende zu.

Aufregende Wochen liegen hinter uns, in denen wir viel geschafft und viel gelernt haben, aber auch auf viele Schwierigkeiten gestoßen sind, die es zu bewältigen gab. Da wär zum einen die Frage, wie man sich einem Nachlass in 48 vollen Ordnern am besten annimmt und sinnvoll gliedert. Welche Schritte erscheinen in welcher Reihenfolge zweckmäßig und bietet sich dabei die Arbeit in Gruppen an oder ist Einzelarbeit doch der produktivere Weg.

Nachdem wir den Nachlass in einer Grobsichtung in die 4 Unterpunkte
1. Unterlagen und Aufzeichnungen zum Studium
2. Magisterarbeit zur Geschichte des DIN
3. Forschung und Lehre an der FU
4. Sammlung zur Dissertation
thematisch aufgeteilt hatten, benötigten wir noch eine Einführung in den Umgang mit dem Verbundkatalog Kalliope, ein Informationssystem für Nachlässe und Autographen in Bibliotheken, Archiven und Museen. Natürlich benötigten wir trotz der engagierten Einführung durch Herrn Müller und Frau Stefanski von der Staatsbibliothek zu Berlin ein paar Tage der Orientierung, bis sich so etwas wie Routine mit der Datenerfassungsmaske der Kalliope einstellte.

Ein weiterer Schwerpunkt des Projektes war die Erstellung eines Wikipedia Artikels zu Marianne Buder: https://de.wikipedia.org/wiki/Marianne_Buder. Hier taten sich zweierlei Probleme auf. Zum einen mussten wir uns damit auseinander setzen, wie in der Wikipedia geschrieben wird und auf welche Besonderheiten zu achten sind. Was für Informationen halten wir für besonders wichtig und welche gehören nicht in solch einen Wikipedia Artikel. Zum anderen fehlten uns von Beginn an entscheidende Daten, wie z.B. die Lebensdaten von Marianne Buder, die wir für einen aus unserer Sicht fundierten Artikel benötigten. Zum Glück war uns bei diesem Problem ein anderer wichtiger Faktor des Projekts behilflich, die Öffentlichkeitsarbeit.

Durch diverse Ankündigungen und Zwischenberichte in verschiedenen Blogs und auf Social Media Plattformen war es uns möglich, viele der von uns benötigten Fakten durch externe Mithilfe zusammen zu tragen. Insbesondere in den Social Media Bereichen hatten wir viel positives Feedback unser Projekt betreffend, was uns in schwierigen Momenten immer wieder als Motivationsquelle diente.

Zuletzt war es uns noch wichtig, alle von Marianne Buder gesammelten Zeitschriften, in einer Excel-Liste zu erfassen und zu überprüfen, ob diese digital oder analog in der ZDB zu finden sind.

Abschließend bleibt zu sagen, dass es für jeden Teilnehmer des Kurses eine bereichernde Erfahrung war, sich mit der Erschließung des Nachlasses von Marianne Buder zu befassen. Durch die eigenständige Arbeit sowie die Organisation der Arbeitsabläufe bot sich jedem Teilnehmer die Möglichkeit viel Neues zu lernen. Zusätzlich dient unsere Vorarbeit vielleicht einmal einer wissenschaftlichen Arbeit als Grundlage. Wir schauen mit einem traurigen Auge in die vergangenen Wochen und mit einem freudigen Auge in die nächsten Wochen, in der der letzte praktische Teil der Umschulung beginnt.

Seien auch Sie dabei…

…bei einem dieser spannenden Abschlussprojekte, bei denen Sie optimal auf die Zeit im neuen oder bestehenden Job vorbereitet werden. Entscheiden Sie sich jetzt für eine unserer Umschulungen, die schon im Februar 2016 bei uns starten. Egal ob in Berlin, Leipzig oder Dresden, überall stehen Ihnen unsere kompetenten Mitarbeiter*innen mit Rat und Tat zur Seite.

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