300 Jahre Medizingeschichte für indisoft-Teilnehmer

Im März waren unsere Teilnehmer aus verschiedenen Gesundheitsweiterbildungen mit unserer Dozentin Annegret Paelecke auf Exkursion im medizinhistorischen Museum der Charité Berlin. Auf diesem Ausflug lernten die Teilnehmer 300 Jahre Medizingeschichte kennen und staunten nicht schlecht, wie sehr sich die Medizin in drei Jahrhunderten entwickelt hat.

300 Jahre Medizingeschichte im medizinhistorischen Museum der Charité

In einer Dauerausstellung sieht man im medizinhistorischen Museum vor allem eine Sammlung von 750 pathologisch-anatomischen Feucht- und Trockenpräparaten und Objekten aus zentralen medizinischen Aktionsräumen: dem Anatomischen Theater, dem Anatomischen Museum, dem Labor sowie dem Krankensaal. Zurzeit der Entstehung des Museums durch den berühmten Pathologen Rudolf Virchow gab es 1901 noch über 23.000 Präparate beinahe aller damals bekannten Erkrankungsformen zu sehen.

Blick auf die größte Universitätsklinik Europas und das medizinhistorische Museum der Charité
Blick auf die größte Universitätsklinik Europas und das medizinhistorische Museum der Charité – ©laranik/shutterstock.com

Annegret beantwortete auftretende Fragen und erzählte viel aus ihrem umfangreichen Wissensschatz. Denn sie kennt sich aus mit den verschiedenen Umständen medizinischer Behandlungen bzw. den dazugehörigen Rahmenbedingungen. Auch Annegret hat hier in der Charité gelernt, ist seit 1988 Krankenschwester und war 5 Jahre in Kambodscha in der Entwicklungshilfe tätig. Dort konnte sie miterleben, wie es ist, wenn die politischen Rahmenbedingungen für Gesundheitsdienstleistungen nicht ausreichend sind.

Auch in Deutschland waren in den letzten Jahrhunderten diese Rahmenbedingungen immer wieder anders und haben sich langsam entwickelt. Dies und noch viel mehr kann man sich im Museum der Charité anschauen.

Ein Hörsaal mit Geschichte

Auch die Ruine des alten Hörsaales des ehemaligen Instituts für Pathologie besuchten die Teilnehmer. Dieser wird für zahlreiche Veranstaltungen, wie Diskussionen, Workshops und Vorlesungen gern genutzt. Auf dem Foto wird deutlich, warum das so ist, denn langweilig geht anders:

indisoft Teilnehmer im alten Hörsaal im medizinhistorischen Museum der Charité
©indisoft

Der Hörsaal wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört und danach notdürftig wiederhergestellt. Seit den Neunzigern wird er für diverse Events sowie für wissenschaftliche Runden genutzt.

Unsere Teilnehmer hatten einen lehrreichen Tag und gehen mit vielen neuen Eindrücken in ihre Kurse zurück. Es gibt immer wieder bestimmte Themenwochen, die neben der Theorie und Workshops auch Zeit lassen, dazu passende Exkursionen machen zu können, um die Theorie durch anschauliche Beispiele zu vertiefen.

„eine anregende Lernatmosphäre“ bei indisoft

indisoft bietet: „eine sinnvolle Abwechslung zwischen Selbststudium, angeleitetem Unterricht und vertiefenden Themenreihen“, wie Frau Vollmer aus unserer Weiterbildung im Betreuungsbereich und Teilnehmerin dieser Exkursion, formuliert. Sie findet auch immer: „Möglichkeiten, mich als Teamplayer zu üben“, „eine anregende Lernatmosphäre“ und „fachkundige Lernunterstützung“. Und genau das wollen wir erreichen mit unserem didaktisch-pädagogischen Konzept, damit Sie nicht nur Ihre fachlichen Kenntnisse erweitern, sondern auch Ihre Fähigkeiten im Bereich Teamwork ausbauen können. So werden Sie fit für den gesamten Arbeitsalltag in Ihrem zukünftigen Job.

Wir freuen uns auf weitere spannende Themenreihen, nicht nur im Fachbereich Gesundheitswesen und danken für das tolle Foto im alten Hörsaal im medizinhistorischen Museum der Charité.

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